Als ob ich dieses Jahr nicht schon genug geflogen wäre. Nun bin ich in Amerika und möchte hier mal meine ersten Eindrücke hinterlassen, zumal schon Fotos angefordert worden sind.
Als erstes der Flughafen Atlanta. Als erstes natürlich Passkontrolle; sämtliche Fingerabdrücke, die Frage, wie lange ich bleibe, was ich tue, ob ich ein Rückflugticket habe etc., etc. Nicht einmal auf Senta (ich habe sie bereits in Stuttgart im Flughafen kennen gelernt, sie lebt seit ein paar Jahren in den Staaten) durfte ich warten. Gut, dass sie kurz nach mir durch die Kontrolle kam. Und so tigerten wir los, um unser Gepäck zu schnappen, nur um dieses 500 Meter weiter WIEDER auf ein Förderband zu legen. Senta weil sie weiter musste, ich, weil sie wohl niemandem vertrauen und das ganze noch einmal durchcheckten. Danach Abschied von Senta und noch einmal kompletter Security Check meinerseits mit Schuhe aus und allem (ich könnte ja ein Messer im Flugzeug herbeizaubern). Dann zur Gepäckausgabe, doch leider ist der Flughafen in Atlanta ellenlang; Charles-De-Gaulle ist ein Scheiß dagegen. Nach sieben Stopps stellte ich dann fest, dass ich die ganzen zehn Stopps per Zug zurück legen hätte können und mir das Laufen sparen. Na, immerhin die letzten drei Stopps. Irritierend war nur der amerikanische Mitarbeiter, der mich auf französisch ansprach?! Moi, une femme francaise? Mais, bon. ![]()
Und dann kam ich auf einmal RAUS, also in den Bereich, wo die Leute warteten. Und ich sah Weston. Aber WO WAR MEIN KOFFER??? Was hatte ich verpasst? Also winkte ich ihm nur zu, dass ich meinen Koffer holen müsse und folgte dem Strom – um fünf Sekunden später von Weston erschreckt zu werden. Die finale Kofferausgabe erfolgt doch tatsächlich direkt vorm Ausgang des Flughafens!! Sodass auch wirklich JEDER meinen Koffer stehlen könnte. Denn abschließen darf ich ihn ja nicht…
Dann ging es vier Stunden lang durch Regen nach Tuscaloosa. Viel sehen konnte ich nicht, aber Westons Truck und all die anderen riesen Autos machten mir nach und nach klar, dass ich im Fernseher gelandet sein musste. Das sieht ja alles so aus wie bei Bones, CSI und Co!!!! ![]()
Sein Wohnheim und die Uni sind total schön, viele Backsteingebäude, alles schön gepflegt, mit Brunnen, Teichs, Fontänen… Und einem Shop, wo man alles mit “University of Alabama” Aufschrift kaufen kann, eine riesige Bibliothek (welche mir zu Forschungszwecken nützliche Dienste erwies) und dass das ganze groß ist, brauche ich nicht mehr zu erwähnen.
Wir haben ein paar nette und ruhige dort verbracht und sind am Freitag dann zu Andrea, weil sie uns aus Westons Wohnheim schmissen; da wird irgendwie ein Hygienecheck oder so etwas durchgeführt.
Andrea hat ein echt schönes, großes Apartment (leider nicht sehr schön eingerichtet…
) und da Maru auch da war, war es tatsächlich ein kleines Wiedersehen. Das haben wir Samstag dann bei “Mudshots” gefeiert, wo wir dann endlich original amerikanische Hamburger gegessen haben.
Meiner war mit Champignons.
Danach waren wir im Edelweiß, einem deutschen Café, geführt von einer Frau aus Sindelfingen!! Die Welt ist so klein!!! Der Käsekuchen dort war einfach nur herrlich und das Frühstück am Montag ebenfalls.
Sonntag waren wir in Moundsville, einem Park (?) in dessen Gegend früher Indianer lebten. Nett. Immerhin sind wir mal ein bisschen spazieren gegangen…
Gestern waren wir dann wie gesagt im Edelweiß frühstücken, danach in Birmingham bummeln und dann sind wir zu seinen Eltern gefahren, von wo aus ich mich jetzt melde. Die Familie ist total nett und ich bin schon total ins Familienleben integriert. Heute haben wir die Tankstelle angeguckt und Dothan selber, mal schauen, was die nächsten Tage noch kommt.
Liebe Grüße nach Good ol’ Germany!







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